Dienstag, 8. Januar 2013

Theater Kacke Sommer 13

Gespielt wird auf einer Schräge, die direkt in den See reicht. Das Wasser, die Bäume und der Himmel werden so zu einem Teil der Freiluftaufführung. Regisseur Volker Hesse bleibt der Zentralschweiz treu. Nachdem er in Einsiedeln (»Welttheater») und Altdorf (»Wilhelm Tell») inszeniert hat, bringt er im Sommer 2013 in Luzern das Landschaftstheater «Wetterleuchten» von Beat Portmann auf die Bühne. Es ist zwar schon das fünfte Theater, das der Verein Freilichtspiele auf der Halbinsel Tribschen in Luzern organisiert. Erstmals findet die Aufführung aber auf einer Seebühne statt. Die Handlung wird dabei in die Landschaft integriert. Volker Hesse sagte am Dienstag den Medien, er sei vom Schauplatz Tribschen «unendlich fasziniert» gewesen. Es gebe aber nicht nur die Idylle, denn die Geschichte der Zentralschweiz sei auch eine Armutsgeschichte, in der es Gewalt und fremde Dienste gegeben habe. Die Luzerner Freilichtspiele finden zum ersten Mal auf einer Seebühne statt. Volker Hesse inszentiert Beat Portmanns «Wetterleuchten» vom 11. Juni bis 17. Juli 2013. Dünne Schicht der Zivilisation «Wetterleuchten» ist das erste Stück des Luzerner Autors Beat Portmann, der bislang die Romane «Durst» und «Alles still» publiziert hat. In seinem Dialektstück geht es um eine am See lebende Dorfgemeinschaft, deren Harmonie durch die Rückkehr zweier Söldner gestört wird. Das Stück wird zwar historisch entrückt sein, aber nicht historisierend, sondern Bezüge zur Gegenwart herstellen. Es werde kein gemütliches Freilichtspiel werden, sagte Hesse. Hesse, der etwa in Zürich, Bern, München, Düsseldorf und Berlin tätig war und Träger des Hans-Reinhart-Rings ist, arbeitete seit 2000 in der Zentralschweiz mehrmals mit grossen Laienformationen zusammen. Auch in «Wetterleuchten» spielen über 40 Laien mit. Die Hauptrollen haben aber fünf Profis, unter ihnen Walter Sigi Arnold. Premiere wird am 11. Juni sein. Insgesamt sind bis am 17. Juli 21 Aufführungen geplant. Die ungedeckte Tribüne wird knapp 500 Sitzplätze fassen. Das Budget beläuft sich auf 800'000 Franken. (Nur? Mir wend lieber en Skatehalle!)
Baued die das jede Tag wieder ab?! eher ned...

1 Kommentar:

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.